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POSTFIX & relayhost

Offensichtlich ist es eine beliebte Methode von Spammern eigene Mailserver zu benutzen. Darum wird von manchen Mailservern das sogenannte reverse-mapping betrieben.

Was geschieht beim Übertragen einer Mail?

$ telnet mail.irgendwas.ch smtp
220 mail.irgendwas.ch ESMTP Postfix (Debian/GNU)
HELO mydomain.ch
250 mail.irgendwas.ch
...
Nach dem Absetzen des HELO-Befehls löst der Mailserver (mail.irgendwas.ch) den Namen mydomain.ch auf. Stimmen Name und IP nicht überein, nimmt der Mailserver die Mail nicht an. Dieser Vorgang wird reverse-mapping genannt.

Können Mails nicht zugestellt werden, muss ein relayhost konfiguriert werden. Dazu müssen Folgende Packete zusätzlich installiert werden:

Wenn der relayhost Digest MD5 unterstützt braucht man auch noch dieses Paket:

Zuerst muss die Datei /etc/postfix/sasl_passwd mit Folgendem Inhalt angelegt werden:

destination.host.ch      username:password
Wobei destination.host.ch der relayhost ist.

Danach wird eine neue Map erzeugt:

# postmap /etc/postfix/sasl_passwd

Zum Schluss werden folgende Zeilen zusätzlich in die /etc/postfix/main.cf eingetragen:

relayhost = destination.host.ch
smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_passwd
smtp_always_send_ehlo = yes
smtp_sasl_security_options = noanonymous



Bjoern Schiessle 2003-03-31